stachus untergeschoss, münchen, 2. preis

Um den "Stachus" als Verkehrsbauwerk, verführerische Einkaufspassage und Gastronomiestandort in den Blickpunkt der Passanten zu rücken, wächst der "Citygarden" aus der Platzfläche heraus und lässt gleichzeitig Tageslicht in das UG. Sie werden verführt, die durch wechselnd gesteuerte Lichtpaneele flankierte Treppe hinab zu schreiten, um auf eine Piazza zu gelangen, deren multikulturelle Gastronomie zum Verweilen einlädt.
Die auf dem Platz verwendeten, polygonen Formen des "Citygardens" verwandeln sich zu einer Art Marktschirm und begleiten den Besucher ein Stück weit. Sie sind Licht, Sitzmodule und Werbeträger. Diese Elemente werden von Passanten wahrgenommen. Die Neugierde zieht auch eingefleischte "Notundergrounder" hinein. Unten wird der Passant durch Deckensegel geführt, in die integrativ das Wegeleitsystem eingearbeitet ist. Neben diesem flächigen Licht sorgt ein Raster punktuellen Lichts für gleichmäßige, aber auch dynamische Beleuchtung.

Bauherr:

DB Station & Service AG Berlin

Architekten:

npn - Prof. Nestler-Perseus-Nitzsche, München Koordination: Kaiser Baucontrol Ingenieurgesellschaft mbH

Wettbewerbszeitraum:

08/2006 - 10/2006